Motoröl Verdampfungsverlust – NOACK

Ein Problem, mit dem sowohl die Ölhersteller als auch die Autofahrer zu kämpfen haben, ist der Verdampfungsverlust des Motoröls. Motoröle bestehen aus vielen chemischen Bestandteilen, von denen einige flüchtiger sind als andere – das heißt, sie verdampfen bei hohen Temperaturen schneller.

Abgesehen davon, dass mit zunehmender Verdampfung des Öls der Motorölstand sinkt (wenn auch in meist überschaubarem Maße) und die Umwelt durch diese Gase belastet wird, gibt es noch ein wesentliches Problem: Durch den

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Rußpartikelfilter nachrüsten: Förderung 2015

Wer im Jahr 2015 seinen Diesel-PKW mit einem Rußpartikelfilter (DPF) nachrüsten möchte, darf sich über 260 Euro Förderung vom Staat freuen.

Im Bundeshaushalt 2015 sind nochmals rund 30 Mio. Euro freigegeben worden um das Nachrüsten von Rußpartikelfiltern in Fahrzeugen mit Dieselantrieb zu fördern. Wenn die 30 Millionen Fördermittel erschöpft sind, geht man leer aus. Also sollte man am besten

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Motoröl: ACEA-Spezifikationen & Hersteller-Freigaben

ACEA

Die ACEA (Verband der europäischen Automobilhersteller) definiert die Qualität von Motorenölen anhand der europäischen Anforderungen. Die Bezeichnungen der ACEA-Spezifikationen setzen sich zusammen aus der Eignung für eine bestimmte Motorart / Abgasnachbehandlung (A, B, C, D) sowie einer Zahl, die die Leistung des Öls charakterisiert. A3/B3 entspricht z.B. höheren Anforderungen als A1/B1.

Neben den allgemeinen ACEA-Standards haben verschiedene Autohersteller eigene Motoröl-Spezifikationen und erteilen den Öl-Herstellern nach erfolgreichem Durchlaufen spezieller Tests die sogenannte Hersteller-Freigabe für das geprüfte Motoröl. Nicht zu verwechseln sind die ACEA-Spezifikationen mit den SAE-Klassen für die Viskosität des Motoröls.

ACEA-Klassen

  • A = PKW-Ottomotoren (Benziner)
  • B = Dieselmotoren für PKW, Vans, Transporter

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Motoröl Spezifikationen: Eigenschaften vergleichen

Warum Motoröle verschiedene Eigenschaften haben

Motoröle kann man gut mit Cocktails vergleichen: Sie sind eine Mischung aus verschiedenen Flüssigkeiten, die ganz unterschiedlichen Zwecken dienen und bei beiden ist das richtige Mischungsverhältnis ausschlaggebend. Die jeweiligen Anforderungen bestimmen sowohl die Art der Zutaten als auch die Menge. Beim Cocktail lauten die Fragen: süß oder sauer, fruchtig oder cremig, viel Umdrehungen oder nur leicht beschwipst?

Beim Motoröl steht der „Mixer“ vor der Herausforderung, sieben Eigenschaften unter einen Hut zu bringen, die sich nicht unbedingt miteinander vertragen. Deshalb gibt es in Europa zum einen die ACEA-Spezifikationen, zum anderen legen auch die Autohersteller

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Ölverdünnung: Diesel im Motoröl

Ölvermehrung = Ölverdünnung

Bei Autos mit Dieselmotor und DPF  (Diesel-Partikelfilter) die überwiegend auf Kurzstrecken betrieben werden, kann es zu einem erhöhten Ölstand – also einer scheinbaren Ölvermehrung kommen. Die Ursache ist Diesel im Motoröl. Die Verwendung von Biodiesel verschärft das Probem noch.

Ölvermehrung klingt zunächst absurd, da sich Motoröl nicht vermehren kann (leider), hat aber einen erklärbaren Grund: Der Ölfüllstand erhöht sich in bestimmten Fällen durch zusätzlich eingespritzen Treibstoff, der eigentlich für die Reinigung des Dieselpartikelfilters gedacht ist.

Das ist schlecht für den Motor, da verdünntes/verunreinigtes Öl den Motor nicht mehr so gut schmiert. Ist der Ölstand zu hoch, kann das Motoröl zudem schaumig schlagen, was die Schmierfähigkeit nochmals reduziert.

Tipp: So messen Sie den Ölstand richtig.
Herstellernormen: Motoröl für Russpartikelfilter

Problematisch wird es auch,

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