Wartungsfreie Autobatterie – Pflege

Aufbau einer wartungsfreien Autobatterie
Aufbau einer wartungsfreien Autobatterie ©Varta

Heutzutage gibt es so gut wie keine Autobatterien mehr, die nicht „wartungsfrei“ sind.

Trotzdem muss auch eine wartungsfreie Batterie „gepflegt“ werden vor allem im Winter unter Null Grad. Der größte Fehler, den man machen kann, ist die Autobatterie tiefzuentladen. So etwas passiert bevorzugt, wenn aus Versehen das Licht angeschaltet bleibt und das Auto bei kalten Temperaturen im Freien parkt.

Gerade im Winter bei Minusgraden geben viele Autobatterien, die eigentlich noch in Ordnung wären, den Geist auf, da sie aufgrund der niedrigen Temperaturen sowieso schon geschwächt sind, und gerade durch Kurzstrecken-Betrieb den Todesstoß bekommen. Dann wird es teuer: Abschleppdienst + Werkstatt + neue Batterie.

Dabei ließe sich einer tiefentladenen Batterie auch im Winter relativ einfach vorbeugen:

  • Wer das Auto in der Garage oder in der Nähe einer Steckdose (Verlängerungskabel kosten nicht die Welt) stehen hat, sollte zumindest einmal (besser mehrmals) die Woche ein Ladegerät zur Batteriepflege über Nacht anschließen.
    (Ein empfehlenswertes Ladegerät mit speziellem Winter-Modus und Regenerationsprogramm für ältere/tiefentladene Batterien gibt es hier bei Amazon).
  • Wenn möglich, bei extrem kalten Temperaturen auf Kurzstrecken verzichten.
  • Bei Fahrten im Winter unnötige Verbraucher im Auto (laute Musik, Beleuchtung – soweit nicht sicherheitsrelevant) möglichst ausschalten, damit die Batterie mehr Ladestrom bekommt.

Eine Tiefentladung erkennt man spätestens dann, wenn das Auto beim Anlassen nur ein leises „Klackklack“ von sich gibt. Springt das Auto nicht auf Anhieb an, ist es besser, die Autobatterie zu laden oder sich Starthilfe geben zu lassen, anstatt sie komplett „leerzuorgeln“. Fachbegriffe rund um die Autobatterie erklärt Varta im Batterielexikon.

Stefan Heindl

Stefan Heindl ist Fachjournalist und Gründer von AUTO MOTOR ÖL. Seine Laufbahn startete er als Test- und Ressortleiter bei großen Medienhäusern wie Computec (SFT) und Axel Springer (computerbild.de). Sein Fahrzeug-Wissen stammt jedoch nicht nur vom Schreibtisch: Von der Arbeit in der KFZ-Werkstatt bis zur kompletten Restaurierung eines Land Rover Serie 1 steht er selbst an der Hebebühne und hat beim Schreiben sprichwörtlich „Öl an den Händen“. Dieses echte Praxiswissen nutzt er, um komplexe Autothemen wie Schmierstoff-Freigaben verständlich zu erklären – und Autofahrer vor Marketingtricks zu schützen. Sein Spektrum reicht dabei von klassischer Motorentechnik bis zur Elektromobilität. Mehr über Stefan Heindl und seine Arbeit erfahren.