Ölwechsel: Wie oft? Die Ölwechselintervalle

Ölwechsel

Zu wenig Öl oder zu niedriger Öldruck können den Motor in kürzester Zeit beschädigen.

Motoröle werden immer weiter entwickelt, müssen aber dennoch nach einem bestimmten Zeitraum in festen Intervallen gewechselt werden. Der Grund dafür ist die Verschmutzung des Öls durch Verbrennungsrückstände, den Abbau von Additiven, mechanischen Abrieb sowie die Öl-Alterung und die Verschmutzung durch Staubpartikel. Dabei genügt es nicht, darauf zu achten, dass der Ölstand passt, sondern man muss in gewissen Intervallen das gesamte Öl im Motor wechseln. Problematisch ist der Kurzstreckenverkehr, da durch die häufigen Kaltstarts nicht verbrannte Bestandteile des Benzins das Motoröl verdünnen können und damit die Fließfähigkeit (Viskosität) und die Schmierfähigkeit des Motoröls vermindern.

Ganz anders verhält es sich mit Motoröl in Dieselmotoren: Rußpartikel können hier zu einer Verdickung des Motoröls führen. Bei Benzinmotoren tritt eine Ölverdickung unter extrem hohen Temperaturen auf. Gerade bei kalten Außentemperaturen ist eine verdicktes Motoröl problematisch, da es den Kaltstart erschwert. Im Kurzstreckenverkehr und den Wintermonaten kann es daher sinnvoll sein, die Ölwechsel-Intervalle zu verkürzen.

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